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Wohnen an allen Orten, 2015

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In der Galerie finden Sie neue Bilder aus 2015 und 2016. Viel Vergnügen beim Stöbern und durchsehen meiner Werke!


Erich Czernoch auf Myspace

Jetzt bin ich auch auf Myspace vertreten:

Erich Czernoch auf Myspace


Vernissage Ranzinger

Der folgende Artikel erschien am 18.09.2015 in der Passauer Neuen Presse.

Künstler haben „Den Menschen im Blick“

Rudi Ranzinger und Erich Johann Czernoch laden zu Vernissage ein

von Margit Poxleitner

Freyung. Rudi Ranzinger und Erich Johann Czernoch haben bei ihrer jüngsten Ausstellung in der Schalterhalle der Sparkasse Freyung „Den Menschen im Blick“, wobei die beiden Künstler ihre Sicht sehr unterschiedlich interpretieren. Erfreulich viele Besucher sind zur Vernissage gekommen und lauschten den emotionalen und persönlichen Laudationes von Michaela Riedl (1. Vorsitzende des Kunstvereins Wolfstein) und Reinhilde Schreiber (aktive Künstlerin). Die Künstler selbst haben die musikalische Umrahmung der Vernissage übernommen.

Rudi Ranzinger begrüßte die Gäste musikalisch und versprach den „Abend mit Kunst zu versüßen“ und „die Zeit mit Himmelsfarben zu färben“. Schließlich hieß auch der Marktbereichsleiter der Sparkasse Freyung-Grafenau, Peter Sammer die Besucher willkommen und verwies auf die Verbindung des Instituts zu Kunst und Kultur. Die stellvertretende Landrätin Renate Cerny zeigte sich bewegt von der Begrüßung durch den Künstler und legte den Anwesenden eine eingehende Beschäftigung mit den Werken ans Herz. In den Laudationes gingen Reinhilde Schreiber und Michaela Riedl intensiv auf den sehr unterschiedlichen Typus der beiden Künstler ein.

Reinhilde Schreiber stellte die Verbundenheit ihres Künstlerfreundes Ranzinger mit der Schöpfung in den Mittelpunkt, was sich auch in dessen „wie eine Oase der Ruhe wirkendem“ Atelier deutlich mache. Seine Kunst öffne die Augen und lasse einem an der Schönheit der Erde teilhaben. Rudi Ranzinger malt seit seiner Kindheit, die Gabe des Zeichnens ist ihm in die Wiege gelegt, betonte die Laudatorin. Bezogen auf seine Anfänge, die Ausbildung zum Malermeister zitierte sie Ranzinger „Kunst und Handwerk, das sind meine Gaben“, wobei er sich durchaus selbstkritisch betrachtet. Die geistige Grundhaltung, Rücksicht auf Jeden und Demut, die Ranzinger aus tief verwurzelten Glauben schöpft, durchdringe seine Werke „mit unsagbarer Tiefe und Dichte“. Menschenbilder sind zentrale Themen des Künstlers, die er in reduzierter oder auch übersteigerter Formensprache umsetzt. Durch sein Arbeiten mit allen Sinnen, sich stets auf Neues einzulassen und dennoch den Blick auf Althergebrachtes gerichtet, gelingt es ihm die Seele der Menschen zu berühren, beschrieb die Laudatorin abschließend die Intention des Künstlers.

Michaela Riedl schlüpfte schließlich in die Person des zweiten Ausstellers, Erich Johann Czernoch und ließ ihn so zu Wort kommen. Sie lud die Besucher ein, den Künstler auf einer Reise zu begegnen. 1958 in Grafenau geboren absolvierte er eine Ausbildung an der Glasfachschule in Zwiesel, bevor es ihn nach Passau verschlug. 1984 hat er schließlich bei Prof. Lankes ein Malseminar besucht. Seit dem hat ihn die Kunst restlos in ihren Bann gezogen. Als Maler versuchte er sich im Ausloten variierender Gestaltungstechniken, danach folgten „Bildkompositionen abstrakter Farbflächen“. Inspiriert vom Philosophen Wittgenstein entdeckte Czernoch seine Begeisterung zu Aphorismen. So machte er es sich zum Ziel, die Welt in Bildern verbunden mit Worten zu erklären. „Czernoch sucht in seinem Schaffen nach Themen, die ihm nahe liegen. Alltägliches, Weisheitsliebe, Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft bis hin zu Unzulänglichkeiten des Menschen“.

Die Ausführungen machten es deutlich, für beide Künstler war die Auseinandersetzung mit dem Thema „Den Menschen im Blick“, geradezu prädestiniert. In 18 Werken bieten sie, jeder in seiner persönlichen Eigenart einen interessanten Eindruck, wie sie den Menschen in seinen verschiedensten Facetten sehen. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten viele Besucher die Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und die Werke eingehend zu betrachten.

Die Ausstellung kann noch bis zum 24 September zu den üblichen Öffnungszeiten der Sparkasse besichtigt werden.

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Foto 5814: Die Ehrengäste, Laudatorinnen, Künstler und der Gastgeber: (v.r.n.l.) die stellvertretende Landrätin Renate Cerny, Stadträtin Renate Ruhland, Marktbereichsleiter Peter Sammer, Rudi Ranzinger, Reinhilde Schreiber, Erich Johann Czernoch und die Vorsitzende des Kunstvereins Wolfstein, Michaela Riedl

 

Ranzinger und Czernoch haben „Den Menschen im Blick“

Ausstellung in der Schalterhalle der Sparkasse Freyung

„Menschen im Blick“ ist der Titel der aktuellen Ausstellung in der Schalterhalle der Sparkasse Freyung. Rudi Ranzinger und Erich Johann Czernoch (beide Mitglieder des Kunstvereins Wolfstein) zeigen in 18 Werken ihren Blick auf den Menschen in verschiedensten Facetten. Die räumliche Anordnung der Ausstellung entspricht den sehr unterschiedlichen Techniken und Charakteristiken der Exponate. Rudi Ranzinger zeigt überwiegend filigrane und figürliche Werke, wie „Wertvolles bewahren“ (Rötelkreide). Er setzt sich mit „Den inneren Werten folgend“ (Blattgold, Pigmente auf Blech) auch sehr symbolträchtig mit dem Thema auseinander. Czernoch’s Werke sind hingegen abstrakt und geprägt von kräftigen Farben und Formen, wie „Wohnen in allen Häusern“ (Acryl auf Leinwand). Er lässt dem Betrachter viel Spielraum für die Auslegung „Kairos Erfahrung“ (Acryl auf Tafel).

Foto: 5843: „Der verbrämte Nächste“ (Acryl auf Leinwand) ist eines der wenigen Exponate von Czernoch mit figürlichen Elementen.

Foto: 5843: „Der verbrämte Nächste“ (Acryl auf Leinwand) ist eines der wenigen Exponate von Czernoch mit figürlichen Elementen.

5844: Mit dem Werk „Innere Werte“ (Blattgold, Acryl auf Blech) stellt Rudi Ranzinger wertvolle Charakterzüge symbolträchtig in den Mittelpunkt.

5844: Mit dem Werk „Innere Werte“ (Blattgold, Acryl auf Blech) stellt Rudi Ranzinger wertvolle Charakterzüge symbolträchtig in den Mittelpunkt.

 


Ausstellung

Der folgende Artikel erschien am 21.09.2013 in der Passauer Neuen Presse.

„Authentizismus“ in der Rathausgalerie

Erich Johann Czernoch stellt Malerei aus und lyrische Texte vor

von Margit Poxleitner

Hinterschmiding: Mit fast 30 Werken präsentiert Erich Johann Czernoch in der „Rathausgalerie Hinterschmiding“ seinen Blick auf die Menschheit aus der Sicht des von ihm selbst geprägten Begriffes „Authentizismus“. Mit der sehr individuellen Art, eine Ausstellung zu eröffnen, hat der Künstler seine beiden Schaffensbereiche verbunden – die Dichtung und die Malerei. Neben mehreren älteren „typischen“ Czernoch-Bildern hat der Künstler für die Ausstellung einige Werke geschaffen, die sich sehr von seiner sonstigen Arbeitsweise abheben. Mittels CD-Aufnahme bot er dem Publikum einige Einblicke in seine lyrisch-poetische Gedankenwelt. Bürgermeister Heinrich Lenz bedankte sich im Rahmen der Ausstellungseröffnung zudem bei Manfred von Glehn für dessen Einsatz um die Galerie „Ars Nova“.

Hohe Ansprüche des Künstlers

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Der Vorsitzende des Kunstvereins Wolfstein, Rudi Ranzinger, freute sich, nach so kurzer Zeit erneut zu einer Ausstellung in der Rathausgalerie in Hinterschmiding begrüßen zu können. Neben einigen Kunstinteressierten waren auch Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, sowie der Ehrenvorsitzende des KV, Horst Dieter Geyer, gekommen. Der Hausherr, Bürgermeister Heinrich Lenz nutzte die Gelegenheit, sich noch einmal beim Gründer der Vorgänger-Galerie „Ars-Nova“, Herrn Manfred von Glehn, für die geleistete Arbeit zu bedanken. Gleichzeitig gab er seiner Freude Ausdruck, dass der Kunstverein Wolfstein nun die Organisation von regelmäßigen Ausstellungen übernommen hat. Erich Johann Czernoch stellte hohe Anforderungen an sein Vernissagenpublikum, das sich sehr konzentriert bemühte, seinen Ausführungen zu den von ihm geprägten Authentizismus zu folgen. Zunächst erklangen Erläuterungen und Einführungen als Monolog vom Künstler selbst. Sein Ziel sei es, so der Künstler, mit der Ausstellung eine Aussage zum gegenwärtigen Menschenbild zu formulieren. „Wir brauchen eine offene Gesellschaft die sich im Gespräch bewegt, was die Voraussetzung zur besseren Bewältigung und Lösung von Konflikten ist!“ Weiter erläuterte er seine Intention an Malerei und Lyrik heranzugehen: „Der Sprachkünstler formt das absolute, authentizistische Gedicht, wie der bildende Künstler sein Objekt unter Einfluss von Naturgefühl und Stimmungen und Sicht auf politisch-gesellschaftlichen Wirklichkeit betreibt.“. So erklärt der Künstler die Präsentation und seinen Weg zur „Bildfindung“. Von Gitarrenklängen umrahmt folgten dann philosophische Gedanken und Aphorismen, wie „Gefangene sind wir“ und „Du nahmst dich meiner an“. Nachdem die letzten Töne der CD verklungen waren, stimmten Rudi Ranzinger und Erich Johann Czernoch an Percussion und E-Gitarre mit freien Improvisationen ein. Czernoch beschäftigt sich sehr individuell und unterschiedlich mit den Unzulänglichkeiten auf dieser Welt. Neben bekannten Bildern sind auch einige Neue zu sehen, wie die sechs Bilder „Über rotem Grund“ und die „fantastischen Landschaften“ (2013), zu denen er eine besondere Beziehung zu haben scheint und die alle extra für die Ausstellung entstanden sind.

Drang, Werke weiterzuentwickeln

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Mit den „Landschaften in der Horizontalen“ verarbeitete er seine Trauer um die Umwelt in schwarz und weiß. Die „Heilige Familie“ und die „Anbetung der Sonne“ (Öl auf Leinwand) sind bekannte Werke, wie auch „Figuren in der Landschaft“, an welchem er immer wieder gearbeitet hat. „Was früh entsteht dient zur Weiterentwicklung fürs spätere Schaffen!“, sagt der in Grafenau verortete Künstler, betont aber gleichzeitig, dass er immer wieder den Drang dazu hat, „Werke weiterzuentwickeln“. Im Anschluss an die Eröffnung ergaben sich noch viele interessante Gespräche und die Besucher waren sich einig, dass die Exponate viel Freiheit zum eigenen Interpretieren lassen. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses Hinterschmiding zu sehen.

Lesen Sie mehr auf: http://www.pnp.de/
(Die Wiedergabe erfolgt mit ausdrücklichem Einverständnis durch den Autor)

 


Erscheinungen

Kürzlich erschienen: Werke in zwei Bänden

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Eine Kritik zu den Werken in zwei Bänden verfasste Dr. Stefan Rammer, Journalist aus Passau, zu Beginn des Jahres 2011:

Rezension

(Die Wiedergabe erfolgt mit ausdrücklichem Einverständnis durch den Autor)